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Wässern – mit Köpfchen

Alle Lebewesen brauchen zum Leben Wasser. Das gilt natürlich auch für unseren Garten. Wasser ist kostbar. Darum ist es besonders wichtig, es mit Sachverstand einzusetzen.


Wenn man ein paar Regeln einhält, ist das gar nicht so schwer.

Nach Möglichkeit morgens gießen. Dann steht das Wasser den Pflanzen tagsüber für den Stoffwechsel zur Verfügung. Wasser, das auf Blätter gelangte, kann abtrocknen. Die Gefahr von Pilzerkrankungen wird reduziert.


Nicht "von oben" gießen, sondern das Wasser in den Wurzelbereich bringen, ohne den Wurzelballen frei zu spülen. Das ist gerade beim abendlichen Wässern wichtig, damit das feuchte Milieu über Nacht nicht zu Pilzerkrankungen führt. Gießmuldenhelfen, um das Wasser im Wurzelbereich der Pflanze zu halten – das spart auch Wasser.


Vor dem Gießen eine Fingerprobe machen: dazu steckt man den Zeigefinger in den Boden – fühlt man noch Feuchtigkeit , braucht man nicht zu gießen.


"Einmal Hacken ersetzt zweimal Gießen" - so eine alte Gärtnerregel. Dahinter steckt Folgendes: Im Boden bilden sich immer Kapillaren, durch die Wasser in die Atmosphäre verdunstet. Hacken hilft, die Kapillarstruktur zu zerstören. Der Boden bleibt dicht, Wasser kann nicht verdunsten.


Mulchen schützt die Bodenoberfläche vor Erosion und Verdunstung.


Wieviel muss ich wässern?

Dazu eine einfache Regel: man muss sich nur merken, wie lange der Sprenger laufen muss, um 15 cm Boden zu durchfeuchten. (In diesem Bereich sind die meisten Wurzeln). Den Sprenger eine halbe Stunde laufen lassen, dann ein pyramidenförmiges 15 cm tiefes Stück aus dem Boden stechen. Sind noch nicht 15cm erreicht, weiter wässern.


Man also braucht nur ein- bis zweimal pro Woche zu wässern, dann aber intensiv.

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